bild Zahnarztpraxis szalski

Gewebeverhalten

Neueste klinische Untersuchungen zeigen, dass Zirkonoxidimplantate ein ausgezeichnetes Gewebeverhalten aufweisen. Sowohl Hartgewebe (Knochen) als auch Weichgewebe (Zahnfleisch) reagieren bei Zirkonoxidimplantaten hervorragend. Dies erklärt sich durch eine mögliche osteoinduktive Wirkung bei gleichzeitig reduzierter Plaqueanlagerung auf Zirkonoxid.

Hartgewebe

Die Oberfläche des Zirkonoxidimplantats erfährt bei der Produktion eine spezielle Behandlung, welche dem Implantat eine raue Oberfläche gibt. Dank dieser wird der Knochenaufbau gefördert. Ein zirkulärer Knochenabbau nach der Implantation ist anders als bei Titanimplantaten, bei Korrekter Berücksichtigung der biologischen Breite, nicht zu beobachten.

Weichgewebe

Studien bestätigen, dass bereits drei Wochen nach der Implantation die aktive Zahnfleischregeneration beginnt. Anders als bei Titanimplantaten kommt es nur in Ausnahmefällen zu einem Rückgang des Zahnfleischs (Gingivaretraktion). In den meisten Fällen ist nach der Einheilzeit mehr Gingiva am Zirkonoxidimplantat vorzufinden. Diese Tatsache erleichtert einwandfreie ästhetische Ergebnisse.

Ästhetik

Der Patientenanspruch an die sog. „rote Ästhetik“ ist durch das überlegene Weichgewebsverhalten von Zirkonoxidimplantaten mit weniger Aufwand realisierbar als bei Titanimplantaten. Die geringe Plaqueaffinität von Zirkonoxid verhindert Entzündungen und unterstützt damit effektiv den Langzeiterfolg.

Verträglichkeit

Durch die Testung von Dentalmaterialien können Hinweise auf eine Unverträglichkeit gezeigt werden. Alle bisherigen Testungen zeigen die hervorragende Akzeptanz von Zirkonoxid durch den menschlichen Körper. Anders als Titan kann das elektrisch neutrale Zirkonoxid nicht korrodieren und setzt keine unverträglichen Metallpartikel frei.