bild Zahnarztpraxis szalski

Implantate aus 100% Zirkonoxid

Material: Seit Mitte der 1980er Jahre hat Zirkonoxid einen festen Platz unten den Hochleistungskeramiken und wird seit über 20 Jahren erfolgreich für Hüftgelenkimplantate verwendet. Zirkonoxid Implantate werden nur aus dem besonders geeigneten Zirkonoxid TZP-A BIO-HIP® (Tetragonal Zirconia Polycrystal) eines führenden Schweizer Produzenten mit jahrzehntelanger Erfahrung hergestellt. TZP-A BIO-HIP® vereint höchste Materialqualität mit hervorragender Biokompatibilität.

Keramik gilt heute noch vielfach als spröde und zerbrechlich. Dies trifft für implantologische High-Tech-Keramiken die verwendet werden nicht zu. TZP-A BIO-HIP® besitzt eine hohe Biegefestigkeit und hohe Bruchzähigkeit, bei einem E-Modul vergleichbar mit Stahl. Die Belastbarkeit bei Zirkonoxidimplantaten liegt material- und designbedingt höher als bei Titanimplantaten. Die Biegefestigkeit bei Zirkonoxid-Implantaten beträgt über 1000 MPa. Titanimplantate zeigen Werte bis 400 MPa.

Implantation

Die Schleimhaut wird an der geplanten Stelle zur Seite gelegt oder ausgestanzt und das Implantatbett im Kieferknochen stufenweise, nach individuell festgelegter Länge und Durchmesser, aufbereitet. Nach dem chirurgischen Eingriff wird das Zahnfleisch wieder sorgfältig vernäht. Etwa zwei Wochen später ist die primäre Wundheilung abgeschlossen und eine unbelastete Einheilphase schließt sich an. Sie beträgt durchschnittlich drei Monate im Unterkiefer und sechs Monate im Oberkiefer. Für diese Übergangszeit wird ein provisorischer Zahnersatz eingesetzt.

Einheilphase

Mehrere Studien zeigen: Keramikimplantate heilen genau wie Titanimplantate problemlos in den Kieferknochen ein. Die erfolgreiche Einheilung (Osseointergration) von Keramikimplantaten hängt hierbei ganz wesentlich vom erfolgreichen Schutz in dieser Phase ab. Die korrekte Funktion der angewendeten Schutzmaßnahme wird regelmäßig überprüft und sichert den Implantationserfolg.

Sicherheit

Alle zuvor genannten Vorteile minimieren das Risiko eines Implantatverlusts.Seit über 15 Jahren sammeln Zahnärzte Erfahrungen mit Zirkonoxidimplantaten, über 15.000 Implantate wurden erfolgreich eingesetzt.

Immer mehr sprechen die Einteiligkeit, die sehr hohe Biegefestigkeit, das Gewebeverhalten, die Ästhetik und die Biokompatibilität dafür, dass diese Art von Implantaten in der Zukunft noch häufiger zur Anwendung kommen wird.

Als weitere Besonderheit der Firma Z-Systems bestehen auch die chirurgischen Arbeitsinstrumente und Bohrer aus dem Werkstoff Zirkonoxid. Somit kann jede Implantation ohne Metallinstrumente durchgeführt werden. Der Kieferknochen hat keinen Metallkontakt mehr, das Risiko einer Metallunverträglichkeit wird zuverlässig ausgeschlossen.